So beschrieben die Besucher des MGV Fasching das unglaubliche Spektakel am letzten Samstag. Und es fing gleich mit einem richtigen Knaller an und zwar mit dem Miniballett des MGV - bestehend aus Marie Hees, Greta Müßig, Lena Müßig, Paula Müßig, Lotta Ritschel, Elise Rukavina, Maja Seth, Nela Trenkle, Elisa Walczok und Helena Zink. Der Hammer, wie die Mädels auch dieses Jahr ihren Tanz vor dieser großen Kulisse präsentiert haben. Zu Ti Amo präsentierten sie ihren Tanz mit italienischem Charme und mindestens so gekonnt, wie die Großen. Mädels ihr seid super und wir vom MGV sind so glücklich, dass wir solch tollen Nachwuchs haben. Für die nächsten 25 Jahre sind die Auftritte des MGV Balletts gesichert.
Es gab viel Applaus und die ganze Halle war noch ganz verzaubert, als Sabine Obhof und Susanne Schnauffer (zum Glück auch dieses Jahr) als Moderatorinnen auf die Bühne traten und das Programm eröffneten. Mittlerweile sind die beiden in ihrer Rolle nicht mehr wegzudenken und die Besucher durften den ganzen Abend ihrer souveränen und gekonnten Moderation lauschen. Spätestens jetzt seid ihr Kult und gehört einfach zum Programm. Danke dafür!
Und dann kam Kurt! Denn in seiner unnachahmlichen Art betrat Kurt Müßig die Bühne. Der „alte Sickinger“ sorgte als Drehorgler mit seinem a cappella Gesang wieder für große Begeisterung bei den Zuschauern. Ein Mann, seine Drehorgel und die richtigen Lieder, mehr braucht es nicht, um einen grandiosen Auftritt hinzulegen. Bleibt nur zu hoffen, dass der Präsident der USA Sickingen nicht tatsächlich kaufen wird. Chapeau Kurt, das war wieder gekonnt und große Klasse.
Nun ging es weiter mit KI-Mon alias Simon Obhof. Nach einer einjährigen schöpferischen Pause war er wieder in der Bütt und berichtete abermals gekonnt von seinen Erlebnissen als Winzer und wie man bei den vielen Aufgaben zwischen Beruf und Hobby die Vorteile der KI nutzen kann oder besser könnte. Nach eigener Aussage musste er unbedingt wieder auf die Bühne, denn „Es isch Faschingszeit und do jugge die Finger. Und de Mon wohnt nemme im Ort, er wohnt in Östringen und der Liebe wegen - wohnt er jetzt dort!“ Nach seiner Abstinenz im letzten Jahr, war er augenscheinlich dieses Mal so richtig ausgeruht und hat wieder einmal gezeigt, welches Talent in ihm steckt! Ein rundum gelungener Auftritt, der mit großem Applaus der närrischen Besuchern bedacht wurde.
Und es ging ohne Pause hammermäßig weiter, denn nun betraten die jungen Damen der Garde bestehend aus Mia Heidelberger, Mila Kraft, Mia Pospieszccyk, Lilli Ritschel, Sophie Schnauffer, und Mia Wilk die Bühne. Und was machten die denn da? Die starteten auf der Bühne einfach mal ihre eigene Rakete. Denn zum Lied „Mer starte die Raketätätätätätätätätä“ legten sie einen grandiosen Gardetanz auf die Bühne, der seinesgleichen sucht. Perfekte Choreografie und Power, Power, Power! Das war wirklich super. Natürlich wurde hier vom Publikum eine Zugabe eingefordert und die Applaus-Raketen kammen hinterher natürlich nicht nur einmal. Perfekt! Danach war die Kostümprämierung an der Reihe und die Moderatorinnen durften auch dieses Jahr die Verkleidungskünste der Flehinger Jecken auszeichnen. Zuvor waren die Mädels vom Mini-Ballett als Jury durch die Reihen der Besucher gezogen und haben die Kandidaten ausgewählt, die dann auf die Bühne gebeten wurden. Es wurden wiederum drei Närrinnen und Narrhalesen ausgezeichnet, die alle auf der Bühne ihre beeindruckenden Verkleidungskünste unter Beweis stellen konnten. Das war große Klasse! Glückwunsch hierfür und weiter so! Und nun war es Zeit für das fast neue MGV-Duo Gerald Hintermayer und Thomas Mehre kam als „GrenzSÄNGER“ auf die Bühne. Und auch dieses Jahr begeisterten sie das Publikum mit rheinisch – badischen Karnevalshits. Im ersten Lied sangen sie doch etwas melancholisch „Wie schön es auch sei, am Aschermittwoch ist alles vorbei und von all deinen Küssen darf ich nichts mehr wissen!“ Das ist natürlich keine schöne Aussicht auf das Ende der närrischen Zeit. Aber spätestens als sie für das „Gute Laune Lied“ als tänzerische Unterstützung das MGV-Mini-Ballett auf die Bühne holten, war für den ganzen Saal GUTE LAUNE angesagt. Alle tanzten, sangen begeistert mit und hatten gute Laune. Auch hier durfte natürlich hinterher eine Rakete vom Publikum nicht fehlen.
Nun war es Zeit für die zweite Büttenrede. Denn Thomas Eigenmann hat sein Versprechen aus der letzten Kampagne eingelöst, dass er auch dieses Jahr auf der Bühne stehen wird. Er plauderte ein wenig aus dem Nähkästchen, darüber dass seine Verhandlungen mit dem MGV erfolgreich waren. Wie er verlauten ließ, hat man hier nicht über eine große Gage verhandelt, sondern an der Bar über die entsprechende Menge an Asbach! Egal wie, man wurde sich zum Glück einig. Er erzählte total witzig von seinen Erfahrungen mit dem MGV, da er mit den Sängern gerne eine Freizeitmannschaft im Fußball aufgestellt hätte. Er hätte dann den Trainer oder auch Tormann gegeben. Aber die MGV „Fussballer“ waren nicht sehr brauchbar, denn die wollten immer gleich ein Lied anstimmen und nicht kicken. Der Vortrag war klasse und wurde mit großem Applaus belohnt.
Dann war der Showtanz an der Reihe
Das diesjährige GROSSE MGV Ballett bestehend aus Alexandra Gäckle, Mia Heidelberger, Mila Kraft, Mia Pospieszczyk, Lilli Ritschel, Sophie Schnauffer, Sabine Seth, Mia Wilk hat mit dem Showtanz auch dieses Mal wieder die ganze Halle und alle Besucher in den Bann gezogen und restlos begeistert. Zum Song „Hips Don’t lie von Sharkira“ tanzten sie so klasse und schlangengleich, dass das Publikum ab der ersten Sekunde total begeistert war. Und es ging auch mit dem nächsten Song „Sapphire von Ed Sheeran“ unglaublich weiter. Die Mädels knallten eine Performance auf die Bühne, die besser nicht sein konnte. WOW, WOW, WOW – ihr werdet echt immer besser. Ein besonderer Dank geht natürlich an Alexandra Gäckle und Sabine Seth, die auch dieses Jahr als Trainerinnen die tolle Choreographie mit den anderen Tänzerinnen so toll einstudiert haben. Danke, danke, danke.