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Das weihnachtliche Benefizkonzert in der St. Martinskirche war ein voller Erfolg

Am Sonntag, den 9.12.2018, fand in der kath. Kirche St. Martin in Flehingen ein ganz besonderes vorweihnachtliches Konzert statt. Ein Benefizkonzert zugunsten der Orgelsanierung, initiiert von unserer Dirigentin Margit Antoni und realisiert in Zusammenarbeit mit den beiden kath. Kirchenchören, dem Musikverein Flehingen und den Sängern des MGV "Einigkeit".
Für die Eröffnung des Konzertes sorgte Johannes Antoni an der Orgel der St. Martins Kirche mit einer Choralfantasie über „Tochter Zion“. So konnten die Besucher gleich zu Beginn in eindrucksvoller Art das Instrument hören, für welches die Spende des Benefizkonzertes gedacht sein sollte. Und niemand hätte vermutet, dass das Instrument nur mit einer „halben Lunge“ gespielt werden konnte, da die Renovierung noch nicht komplett abgeschlossen war.
Anschließend durften die Zuhörer dem ersten Chor des Abends lauschen. Der Cäcilienchor St. Martin Flehingen sang mit „Ave Maria zart“, „Es kommt ein Schiff geladen“ und „O komm, o komm, du Morgenstern“ drei sehr schöne, klassische Weihnachtliche Weisen und verbreitete besinnliche Stimmung, bevor der Musikverein seinen erstes Stück spielte. 
Angesagt von ihrem 1. Vorsitzenden Michael Blankenhorn präsentierten die Musiker ein echtes Kontrastprogramm zum stimmungsvollen Gesang des Kirchenchores. Mit „Stairway to Heaven“ von Led Zeppelin begeisterten sie die Zuhörer von Minute zu Minute mehr, so dass spätestens nach dem rockig, fetzigen Abschluss dieses Liedes die Zurückhaltung aufgegeben wurde und der erste begeisterte Applaus zu hören war. Der Cäcilienchor St. MartinFlehingen sang danach das klassische Lied „Der Morgenstern ist aufgedrungen“ und holte uns damit zurück in die besinnliche Adventszeit.
Nun waren die Sänger des MGV an der Reihe und präsentierten mit „Herbei, o ihr Gläubgen“ und „Let there be peace on earth“ zwei sehr schöne Stücke, die von den Besuchern, wie zuvor beim Kirchenchor, mit großem Applaus gewürdigt wurden.
So ging es zurück zum Ausgangspunkt des Abends, denn Johannes konzertierte ein zweites Mal als Organist und spielte mit „Freue dich!“ eine besonders originelle Choralfantasie über „O du fröhliche“, welche den Zuhörern, dem Applaus nach zu urteilen, ebenfalls sehr gut gefallen hat.
Im Anschluss kam es zum wohlbekannten Zusammenwirken des Cäcilienchores St. Maria-Magdalena mit den Sängern des MGV „Einigkeit“. In Kombination der engelsgleichen Stimmen der Frauen mit den vornehm zurückhaltenden Stimmen der Männer wurden die zwei weihnachtlichen Weisen „Veni Emmanuel“ und „Maria durch ein Dornwald ging“vorgetragen, was in der Kirche erneut für eine sehr besinnliche Stimmung und auch großen Applaus sorgte.
Angels“ von Robbie Williams Guy Chambers brachten die Musiker des Musikvereines danach sehr gekonnt zu Gehör. Es ist für uns Sänger schon etwas Besonderes, in der St. Martins Kirche zu singen; bei dieser hervorragenden Akustik in der Kirche jedoch ein solches Stück vom Musikverein zu hören, erzeugte einen echt großartigen Gänsehautmoment. Und der Zweite folgte sogleich. Denn die Sängerinnen des Sickinger Kirchenchores sangen das Weihnachtslied „The First Noel“. Unterstützt von Carolin und Katharina Antonibescherten die lieblichen Damenstimmen spätestens jetzt jedem Anwesenden eine Gänsehaut. Der ideale Ausgangspunkt, um zusammen mit den Sängern des MGV die stimmgewaltige Choralkantate „Verleih uns Frieden“ von Felix Mendelssohn zum Besten zu geben, bevor der Schlusspunkt der Veranstaltung folgen sollte.
Eine Welturaufführung!!! Unter Beteiligung aller Mitwirkenden wurde das von Johannes Antoni eigens für diesen Abend und für diese Besetzung arrangierte Adventslied „Macht hoch die Tür“ aufgeführt. Ein ganz besonderes Arrangement, bei dem sich in den einzelnen Strophen das Volk, der Frauenchor, der Männerchor und alle gemeinsam als gemischter Chor im Gesang abwechselten und dabei vom Musikverein in ganz besonderes melodiöser Weise begleitete wurden. Mal leise untermalt, mal kraftvoll unterstützt von den Instrumenten – der Höhepunkt des Abends.
Auf alle Fälle war dies ein würdiger Konzertabschluss der Extraklasse, welcher dann auch zu Recht mit Standing Ovations der Zuhörer bejubelt wurde. Das war ein ganz besonderes Konzert für Flehingen.
Und zum Schluss möchten wir uns bedanken: Bei Herrn Pfarrer Winter, dass wir unser Konzert zum wiederholten Male in der St. Martins Kirche veranstalten durften. Bei den Sängerinnen und Sängern der kath. Kirchenchöre Flehingen und Sickingen, bei den Musikern des Musikvereins Flehingen sowie bei den Sängern des MGV für die gelungenen Auftritte. Vielen Dank an die Ideengeberin und Initiatorin dieses tollen Benefizkonzertes Margit Antoni, an den Dirigenten des Cäcilienchores St. Martin Herrn Manfred Dörner und an den Dirigenten des Musikvereines Herrn Arthur Relle. Herzlichen Dank ebenfalls an den Rest der Familie Antoni. Danke an Carolin und Katharina für Gesang, Moderation und an den Instrumenten. Danke an Wolfgang Antoni am Bass und einen ganz speziellen Dank an Johannes Antoni (unseren MGV-Tausendsassa), der als Organist, Pianist, Sänger, Moderator und Dirigent sein ganzes Können bravourös unter Beweis stellte (Chapeau!).Und natürlich bedanken wir uns ebenso bei den Konzertbesuchern und Spendern, die unserer Einladung so zahlreich gefolgt waren. Und sollten wir vergessen haben uns bei jemandem zu bedanken, so bedanken wir uns hiermit ganz herzlich auch bei dir/Ihnen.
Markus Sager, Schriftführer


PS: Allen Freunden des MGV „Einigkeit“ Flehingen, sowie allen aktiven und fördernden Mitgliedern wünschen wir eine schöne Adventszeit, ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und alles erdenklich Gute im Neuen Jahr!

Hintergrundinfos zu den Orgeln: Orgel in St. Martin Flehingen - sie wurde am 14. Okt. 1990 durch Dekan Dr. Wolfgang Baunach feierlich eingeweiht. Die Orgel wurde in Zusammenarbeit zwischen dem Erzbischöflichen Orgelinspektor Mathias Kohlmann und dem Orgelbauer Egbert Pfaff aus Owingen disponiert und geschaffen. Sie hat 32 klingende Register, 1.986 Holz- und Metallpfeifen. Die Jugendstilfassade der alten Orgen von 1912 wurde als Vorderseite des Gehäusekorpus übernommen und farblich überarbeitet. Die Orgel wurde durch die große Opferbereitschaft zahlreicher Stifter und Spender finanziert. Allen voran der Cäcilienchor St. Martin und auch die Sternsinger mit vielen Basaren und Sammlungen. Nach ca. 25 Jahren ist an Pfeifenorgeln eine große Generalreinigung vorgesehen, da sich in den Pfeifen Schmutz ansammelt. Hierbei wird jede einzelne Pfeife vor allem von innen gereinigt und gewartet. Dabei werden alle Pfeifen aus der Orgel ausgebaut.
Orgel in St. Maria Magdalena Sickingen - sie wurde am 25. Mai 1995 durch Dekan Dr. Wolfgang Baunach feierlich eingeweiht. Eine großzügige Stiftung aus dem Jahr 1993 machte die Anschaffung der neuen Orgel überhaupt möglich. Sie wurde in Zusammenarbeit zwischen dem Erzbischöflichen Orgelinspektor Mathias Kohlmann und dem Orgelbauer Egbert Pfaff aus Owingen disponiert und geschaffen. Die Orgel hat zwei Manuale und 14 klingende Register, das Gehäuse ist aus Eichenholz. Diese Orgel ist noch in einem guten Zustand, doch haben Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen einen Schimmelbefall im Innenraum hervorgerufen. Damit das Instrument keinen weiteren Schaden nimmt, muss eine bessere Belüftung eingebaut und der Schimmelbefall beseitigt werden.

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